Betriebliche Vorsorge für GmbH, Geschäftsführung und Schlüsselkräfte

Betriebliche Vorsorge, die auch beim Pensionsantritt noch stimmt.

Pensionszusage, Pensionskasse und Zukunftssicherung – ungebunden gestaltet, mit Deiner steuerlichen Vertretung abgestimmt und laufend überwacht.

Kostenlos und ungebunden. · Warum ich Du sage*

DI Alexander Wersonig, ungebundener Versicherungsmakler und Unternehmensberater
DI Alexander Wersonig
Ungebundener Versicherungsmakler & Unternehmensberater
Versicherungsmakler mit Meisterprüfung30+ Jahre Erfahrung

Ausgangslage

Drei Situationen, in denen betriebliche Vorsorge den Unterschied macht

Du bist Gesellschafter-Geschäftsführer

Gewinne stecken im Betrieb. Die staatliche Pension deckt Deinen Lebensstandard nicht – und jede Entnahme kostet zuerst Steuern.

Du hast Schlüsselkräfte

Gehaltserhöhungen verpuffen in Lohnnebenkosten und Progression. Was bindet Leistungsträger wirklich – und langfristig?

Du hast bereits eine Zusage

Abgeschlossen vor Jahren, seither nicht nachgerechnet. Deckt sie beim Pensionsantritt, was sie verspricht?

Instrumenten-Finder

Für wen möchtest Du vorsorgen?

Passt zu Dir

Direkte Leistungszusage (DLZ)

Betriebliche Gewinne werden lohnnebenkosten- und SV-frei zu Deiner Firmenpension – abgesichert durch eine an Dich verpfändete Rückdeckungsversicherung, auch im Insolvenzfall.

InsolvenzschutzRente oder KapitalBetriebsübergabe

Alle Ergebnisse auf einen Blick

Nachgerechnet

Gehaltserhöhung oder Pensionszusage? Was von 1.000 € Firmenaufwand ankommt

Gleicher Aufwand für die Firma, zwei Wege: Bei der Gehaltserhöhung greifen Lohnnebenkosten, Sozialversicherung und Lohnsteuer sofort zu. Bei der Pensionszusage fließt der Betrag ohne Lohnnebenkosten in die Vorsorge – versteuert wird erst bei der Auszahlung.

Gesellschafter-Geschäftsführer mit Mehrheitsbeteiligung, GSVG-versichert, Bezug unter der GSVG-Höchstbeitragsgrundlage von 8.085 € im Monat.

Gehaltserhöhung

netto heute: 355 €

    Pensionszusage

    im Vorsorgetopf: 962 €
    • Vorsorge (Rückdeckung): 962 €
    • Versicherungssteuer 4 %: 38 €

    Bei der Pensionszusage arbeitet rund das 2,7-Fache des Nettobetrags für Deine Vorsorge – ohne Lohnnebenkosten, mit Steuer erst bei der Auszahlung.

    Alle drei Varianten im Überblick (1.000 € Firmenaufwand, Werte 2026)
    VarianteNetto aus GehaltserhöhungIn der PensionszusageFaktor
    Mehrheits-Gesellschafter-Geschäftsführer (GSVG)355 €962 €2,7
    Bezug über der Höchstbeitragsgrundlage (ASVG)479 €962 €2,0
    Schlüsselkraft unter der Höchstbeitragsgrundlage (ASVG)379 €962 €2,5

    Mit Deinen eigenen Zahlen rechnen – Rechner im Factsheet →

    Vereinfachte Beispielrechnung, Werte 2026, DZ Niederösterreich, ohne Sonderzahlungen. Mehrheits-GGF: DB, DZ und Kommunalsteuer 7,03 %, SVS 26,83 % (PV 18,5 %, KV 6,8 %, Selbständigenvorsorge 1,53 %), Grenzsteuersatz 48 %; über der GSVG-Höchstbeitragsgrundlage entfällt die SVS. Über HBG: Betriebliche Vorsorge, DB, DZ und Kommunalsteuer zusammen 8,56 %, keine SV auf den Mehrbetrag, Grenzsteuersatz 48 %. Schlüsselkraft: Lohnnebenkosten 29,54 %, SV Dienstnehmer 18,07 %, Grenzsteuersatz 40 %. Versicherungssteuer 4 % auf die Prämie der Rückdeckungsversicherung. Die spätere Pensionsleistung ist einkommensteuerpflichtig. Keine Steuerberatung – die individuelle Rechnung erstellen wir gemeinsam mit Deiner steuerlichen Vertretung.

    Die Lohnnebenkosten betragen 2026 für Arbeitgeber rund 29,5 % des Bruttogehalts – davon 20,98 % Sozialversicherung, dazu Betriebliche Vorsorge, DB, DZ und Kommunalsteuer. Arbeitnehmer zahlen zusätzlich 18,07 % Sozialversicherung.

    Lohnnebenkosten 2026 im DetailAlle Abgaben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer – mit Quellen Stand 2026AusklappenZuklappen

    Was auf jeden Euro Gehalt eines Angestellten zusätzlich anfällt – bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 6.930 € im Monat (Sonderzahlungen 13.860 € im Jahr).

    AbgabeArbeitgeberArbeitnehmer
    Krankenversicherung3,78 %3,87 %
    Pensionsversicherung12,55 %10,25 %
    Arbeitslosenversicherung2,95 %2,95 %
    Unfallversicherung1,10 %–
    Insolvenzentgeltsicherung (IESG)0,10 %–
    Wohnbauförderung0,50 %0,50 %
    Arbeiterkammerumlage–0,50 %
    Sozialversicherung gesamt20,98 %18,07 %
    Betriebliche Vorsorge (Abfertigung NEU) – ohne Höchstgrenze1,53 %–
    Dienstgeberbeitrag zum FLAF (DB)3,70 %–
    Zuschlag zum DB (DZ) – Niederösterreich / Wien0,33 % / 0,36 %–
    Kommunalsteuer3,00 %–
    Lohnnebenkosten gesamt (NÖ)29,54 %18,07 %

    Über der Höchstbeitragsgrundlage entfällt die Sozialversicherung; Betriebliche Vorsorge, DB, DZ und Kommunalsteuer bleiben. Für wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer fallen DB, DZ und Kommunalsteuer an, die Sozialversicherung läuft über die SVS (GSVG). Quellen: WKO – Beitragswesen Dienstnehmer 2026 · Leitner+Leitner – Werte Personalverrechnung 2026 · SVS.

    Kostenloser Download

    Das Factsheet zur Pensionszusage – alles Wichtige auf einen Blick

    • Darum lohnt sich eine Pensionszusage
    • (Fast) alle können eine Pensionszusage erhalten
    • So funktioniert eine Pensionszusage
    • So hoch darf die Pension sein
    • Der Unterschied zur gesetzlichen Pension
    • Steuervorteil bei einer Pensionszusage
    • Cash, Pension oder beides
    • Sicher ist sicher: Insolvenzschutz
    Factsheet jetzt herunterladen Kostenlos · Kein Newsletter · mit Rechner „Gehaltserhöhung oder Pensionszusage“

    Das Spitzeninstrument

    Die Pensionszusage im Kern: Firmengewinne geschützt ins Privatvermögen führen

    Eine Pensionszusage ist ein schriftlicher Vertrag, in dem die GmbH ihrem Geschäftsführer oder einer Schlüsselkraft eine Firmenpension zusagt. Finanziert wird sie über eine Rückdeckungsversicherung, die an den Begünstigten verpfändet ist – im Aufbau frei von Lohnnebenkosten und Sozialversicherung.

    Insolvenzgeschützt

    Die Rückdeckungsversicherung wird an Dich verpfändet – dem Zugriff von Gläubigern entzogen, auch im Ernstfall.

    Frei von Lohnnebenkosten

    Im Aufbau fallen weder Lohnnebenkosten noch Sozialversicherung an. Der volle Aufwand arbeitet für Deine Vorsorge.

    Rente oder Kapital

    Auszahlung als lebenslange Rente oder als Kapitalabfindung – unter Voraussetzungen mit dem Hälftesteuersatz nach § 37 EStG.

    Betriebsübergabe lösen

    In Familien- und Expertenbetrieben oft der einzige Weg, die Übergabe zu finanzieren – ohne Druck auf den Kaufpreis.

    Unsere Kennzahl

    Der Netto-Cash-Faktor entscheidet

    Der NCF zeigt, wie viel von jedem eingesetzten Euro nach Steuern und Abgaben tatsächlich frei verfügbar ankommt. Wir rechnen ihn für bestehende und neue Zusagen – und streben einen Wert deutlich über 1 an.

    Direktentnahme aus der GmbH€ 1.000
    Netto nach 27,5 % KESt€ 725
    0,725NCF der Direktentnahme

    Ziel mit Pensionszusage: NCF deutlich größer 1 – individuell für Deine Situation gerechnet.

    Vereinfachtes Beispiel. Annahmen: Ausschüttung an natürliche Person, KESt 27,5 %, ohne KöSt-Ebene. Stand Oktober 2026.

    Bestands-Check

    Warum Steuerberater Pensionszusagen oft skeptisch sehen – und meistens recht haben

    Die meisten bestehenden Zusagen haben einen dieser vier Mängel. Wir prüfen Deine – kostenlos.

    Bestehende Pensionszusage prüfen
    1. Als Steuersparmodell verkauft. Rückstellungen sind Steueraufschub, keine pauschale Ersparnis.
    2. Rückdeckung zu optimistisch gerechnet. Niedrige Garantieverzinsung, hohe Kosten – das Ziel wird klassisch selten erreicht.
    3. Keine volle Deckung. Die Finanz akzeptiert 50 %, beim Pensionsantritt braucht es 100 % – sonst droht eine Nachschusspflicht.
    4. Inflation ignoriert. Eine fixe Rente verliert über Jahrzehnte einen großen Teil ihrer Kaufkraft.

    Der häufigste Einwand

    „Ich habe gehört, die Pensionszusage bringt ja nichts.“

    Stimmt – wenn sie schlecht gemacht ist.

    Viele Zusagen stecken ausschließlich in einer klassischen Rückdeckung mit niedriger Garantieverzinsung und hohen Kosten. Dann frisst die Inflation den Ertrag, und beim Pensionsantritt fehlt Kapital.

    Die Pensionszusage selbst schreibt keine Veranlagung vor. Ich biete Dir alle Asset-Klassen an – direkt oder über spezialisierte Partner – und stimme sie auf Deine Ziele, Deine Laufzeit und die steuerliche Deckungspflicht ab.

    Moneytaring überwacht laufend, ob die Veranlagung das Ziel noch erreicht – und steuert rechtzeitig nach.

    Asset-Klassen für Deine Vorsorge – einzeln oder kombiniert

    Klassische Rückdeckung

    Garantierter Deckungsstock – die sichere Basis und Wertpapierdeckung.

    Fondsgebundene Rückdeckung

    Renditeorientiert über Fonds, für lange Ansparphasen.

    Hybrid-Modelle

    Sicherheit und Ertragschance in einem Vertrag kombiniert.

    Wertpapiere und Fonds

    Veranlagung im Betriebsvermögen, abgestimmt auf die Deckung.

    Vorsorgeimmobilien

    Als Sachwert-Baustein im Mix – bis zur Sachwertablöse beim Pensionsantritt.

    Gold

    Physisches Gold als Krisenschutz, über unseren Kooperationspartner Finanzplus.

    Krypto

    Digitale Assets als Beimischung, über unseren Partner Teroxx.

    Kombination nach Wunsch

    Wir kombinieren die Asset-Klassen so, wie es zu Deinen Zielen und Deinem Risikoprofil passt.

    Die steuerlich geforderte Wertpapierdeckung nach § 14 Abs 7 EStG bleibt bei jeder Kombination gewahrt; weitere Asset-Klassen ergänzen sie.

    Bestehende Pensionszusage prüfen

    Ehrlich gesagt

    Wann ich Dir von einer Pensionszusage abrate

    Eine Pensionszusage ist ein Vertrag über Jahrzehnte. Passt sie nicht zu Deinem Unternehmen, sage ich Dir das im ersten Gespräch – und zeige, welches Instrument besser passt.

    • Die Ertragskraft fehlt

      Die GmbH kann die Prämien nicht nachhaltig aus dem laufenden Gewinn tragen.

    • Die Zeit ist zu kurz

      Wenige Jahre vor dem Pensionsantritt lässt sich kaum noch ausreichend Kapital aufbauen.

    • Die Höhe hält dem Fremdvergleich nicht stand

      Was ein fremder Geschäftsführer nicht bekäme, erkennt die Finanz nicht an.

    • Das Ziel ist nur Steuern sparen

      Rückstellungen verschieben Steuern. Wer nur darauf baut, wird beim Pensionsantritt enttäuscht.

    Keine Pensionszusage möglich?

    Die Alternative: InfinityRente

    Nicht jede Rechtsform und nicht jede Situation erlaubt eine Pensionszusage. Dann baust Du Dein Vorsorgevermögen privat auf – mit derselben Sorgfalt und demselben Berater.

    • Einzelunternehmer und Freiberufler
    • Gesellschafter einer OG oder KG
    • GmbH-Gesellschafter ohne Geschäftsführung
    • Wenn Ertragskraft oder Ansparzeit für eine Zusage fehlen

    So funktioniert die InfinityRente

    Fondsgebundene Lebensversicherung mit Vertragssicherheit über die gesamte Laufzeit. Bei Einhaltung der Mindestlaufzeit fällt keine KESt auf die Erträge an – der Zinseszins arbeitet ungebremst.

    Mehr auf InfinityRente.at

    Ebenfalls kostenlos und ungebunden beraten.

    Für Steuerberater

    Das Mandat bleibt, wo es ist.

    Ich gestalte Zusage und Rückdeckung. Die steuerliche Vertretung bleibt in der Kanzlei – mit Kundenschutz und klarer Arbeitsteilung.

    Kundenschutz

    Mandanten bleiben Mandanten der Kanzlei. Kein Wechsel, keine Konkurrenz im Kerngeschäft.

    Bilanzfertige Unterlagen

    Jährliche Bestandsübersicht der Rückdeckungsversicherung als Grundlage für die Bilanzierung.

    Altzusagen sanieren

    Bestands-Check für Mandanten: Deckungsgrad, Fremdvergleich, Inflation – rechtzeitig vor dem Pensionsantritt.

    Fachimpuls in der Kanzlei

    60 Minuten für das Kanzleiteam: Pensionszusage, Pensionskasse und Reform 2028 – mit Prüfschema für Altzusagen.

    Worauf wir bei jeder Zusage gemeinsam achten

    • Schriftlich, rechtsverbindlich, unwiderruflich
    • Fremdvergleich bei Gesellschafter-GF
    • Höchstens 80 % des Aktivbezugs, gesamt nicht über dem Letztbezug
    • Wertpapierdeckung nach § 14 Abs 7 EStG
    • Rückdeckung kongruent zur Zusage, Bilanzierung nach AFRAC 27
    • Ziel: 100 % Deckung bis zum Pensionsantritt

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    Für Steuerberaterinnen und Steuerberater: Zusammenarbeit klären, einen Mandantenfall besprechen oder den Fachimpuls für das Kanzleiteam planen.

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    Bestehende Pensionszusage eines Mandanten prüfen →

    Für Versicherungsmakler

    Von Makler zu Makler: Deine Firmenkunden, meine Pensionszusage.

    Die Pensionszusage ist ein Spezialgebiet mit Haftungsrisiko. Statt abzulehnen oder halbe Lösungen zu bauen, holst Du mich als Kooperationspartner dazu – und stärkst Deine Kundenbeziehung.

    100 % Kundenschutz

    Der Kunde bleibt beim vermittelnden Makler – für alle Sparten außerhalb der Pensionszusage. Schriftlich vereinbart, nicht nur versprochen.

    Spezialwissen auf Abruf

    Pensionszusage, Pensionskasse und betriebliche Vorsorge, wenn ein Firmenkunde danach fragt – ohne dass Du Dich selbst einarbeiten musst.

    Gemeinsame Termine

    Strategiegespräch, Bedarfsanalyse und Feasibility Study gemeinsam beim Kunden oder online. Du bleibst im Lead.

    Bestands-Check für Deine Kunden

    Bestehende Zusagen prüfen, Unterdeckung aufdecken, Sanierung vorschlagen – ein Anlass für ein neues Gespräch mit Deinem Kunden.

    Faire Vergütung

    Transparente Kooperationsvereinbarung, schriftlich festgehalten – fair für beide Seiten, abgestimmt auf Deine Rolle im Mandat.

    Fachimpuls für Dein Büro

    60 Minuten für Dein Team: Pensionszusage, Gehaltserhöhung vs. Vorsorge und die Reform 2028 – mit Gesprächsleitfaden.

    Versicherungsmakler mit Meisterprüfung und Prüfer bei der Meisterprüfung der Versicherungsmakler in der WKO NÖ – Kooperation auf Augenhöhe, mit klarer Arbeitsteilung.

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    Für Versicherungsmakler: Kooperationsmodell kennenlernen, einen konkreten Firmenkunden besprechen oder einen Fachimpuls für Dein Büro vereinbaren.

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    Ablauf

    In fünf Schritten zur passenden Lösung

    1. 01
      Strategiegespräch
      Ziele, Struktur, bestehende Lösungen.
    2. 02
      Bedarfsanalyse
      Gesellschafts- und Finanzrahmen erheben.
    3. 03
      Feasibility Study
      Zwei bis drei konkrete Varianten.
    4. 04
      Umsetzung
      Vertrag und Rückdeckung in wenigen Tagen.
    5. 05
      Moneytaring
      Laufende Überwachung bis zur Auszahlung.

    Timing: Damit die Zusage im laufenden Geschäftsjahr wirkt, sollte sie spätestens einen Monat vor dem Bilanzstichtag starten.

    Nachfolge und Verkauf

    Die Pensionszusage darf die Übergabe nicht blockieren – sie soll sie finanzieren

    Bei Verkauf oder Übergabe schauen Käufer und Banken genau auf Pensionsverpflichtungen. Eine unterdeckte Zusage drückt den Kaufpreis, eine voll ausfinanzierte macht den Weg frei.

    1

    Familienbetrieb

    Die Kinder müssen die Eltern nicht aus eigener Tasche auszahlen – die Pension ist bereits im Betrieb finanziert.

    2

    Expertenbetrieb

    Wo das Know-how an der Person hängt und kaum Substanz verkäuflich ist, wird die Zusage zur eigentlichen Ablöse.

    3

    Verkauf an Dritte

    Voll ausfinanziert, sauber dokumentiert, Due-Diligence-fest – damit die Zusage kein Abschlag im Kaufpreis wird.

    4

    Kapital statt Rente

    Bei Beendigung der Tätigkeit unter Voraussetzungen als Abfindung mit Hälftesteuersatz nach § 37 EStG.

    Faustregel: Die Nachfolge beginnt Jahre vor dem Exit. Je früher die Zusage geprüft wird, desto mehr Wege bleiben offen.

    Nachschlagewerk

    Instrumente der betrieblichen Vorsorge im Vergleich

    Fachlich geprüft: Oktober 2026
    InstrumentFür wenAbgaben- und SteuerlogikSchutz
    Direkte LeistungszusageGesellschafter-GF, VorständeRückstellung als Steueraufschub; Aufbau frei von Lohnnebenkosten und SV; Auszahlung einkommensteuerpflichtigVerpfändete Rückdeckung
    Beitragsorientierte ZusageAngestellte GF, SchlüsselkräfteBeiträge als Betriebsausgabe, lohnnebenkostenfreiVerpfändung
    PensionskasseBelegschaft oder GruppenAG-Beiträge bis 10 % der Lohn- und Gehaltssumme als Betriebsausgabe; ab 2028 Eigenbeitrags-Anteil der Pension steuerfreiTreuhändig, insolvenzgeschützt
    Betriebliche KollektivversicherungWie PensionskasseTeilt den 10-%-Rahmen mit der PensionskasseVersicherungsvertrag
    Zukunftssicherung § 3 Abs 1 Z 15 lit a EStGAlle oder GruppenBis € 300 pro Person und Jahr steuerfrei, unter Bedingungen SV-freiVersicherungsvertrag
    Abfertigung NEUAlle Arbeitnehmer (Pflicht)1,53 % vom Brutto; ab 2028 Übertragung in Pensionskasse wählbarVorsorgekasse
    MitarbeitergewinnbeteiligungAlle oder GruppenBis € 3.000 pro Jahr lohnsteuerfrei, SV-pflichtig–
    Gruppen-RisikovorsorgeTeam, SchlüsselkräfteBU, Unfall, Ableben – als Zukunftssicherung oder Baustein der ZusageVersicherungsvertrag
    Reform 2028

    Pensionskasse für alle

    Beschlossen am 23.09.2026, gültig ab 01.01.2028: Zugang zur Pensionskasse auch ohne Angebot des Arbeitgebers, neue Wahlmöglichkeiten bei der Abfertigung NEU.

    Was das für Dein Team bedeutet →

    Was sich ab 2028 ändert

    • Abfertigung NEU kann über ein Standardprodukt in eine Pensionskasse übertragen werden – auch ohne Firmenmodell.
    • Neben der Variante mit Kapitalgarantie gibt es eine Veranlagung ohne Garantie, mit mehr Ertragschance.
    • Der Pensionsteil aus freiwilligen Eigenbeiträgen bleibt steuerfrei.

    Wer kann eine Pensionszusage erhalten?

    RechtsformPersonZusage möglich
    AGVorständeJa
    AGArbeitnehmerJa
    GmbHGesellschafter-GF (auch über 25 %)Ja
    GmbHGesellschafter ohne GF-FunktionNein*
    GmbHArbeitnehmerJa
    GmbH & Co KGKomplementär-GmbHwie GmbH
    KG, GmbH & Co KGKommanditisten (nicht angestellt)Nein*
    OG, KG, EinzelunternehmenGesellschafter, InhaberNein*
    AlleArbeitnehmerJa

    * Bei „Nein“ ist die InfinityRente die passende Alternative.

    Grenzen und Spielregeln

    Höhe
    Höchstens 80 % des letzten Aktivbezugs; mit allen anderen Pensionen nicht über dem Letztbezug.
    Fremdvergleich
    Hätte ein gesellschaftsfremder Geschäftsführer diese Zusage ebenso erhalten?
    Deckung
    Steuerlich gefordert ist eine Wertpapierdeckung von 50 % der Vorjahresrückstellung – wirtschaftlich nötig sind 100 % bis zum Pensionsantritt.
    Hälftesteuersatz
    Auf Antrag, unter anderem nach mindestens sieben Jahren Tätigkeit und bei Einstellung ab 60, Erwerbsunfähigkeit oder Tod.
    Unverfallbarkeit
    Je nach Vereinbarung hat der Mitarbeiter nach 3 bis 6 Jahren einen fixen Anspruch – das Guthaben bleibt dann auch bei einem Wechsel beim Begünstigten. Die Frist wirkt zugleich als Bindungsinstrument.

    Mitarbeiterbindung und Teamkultur: der Benefit-Baukasten

    Jeder Euro, der als Vorsorge statt als Gehaltserhöhung fließt, kommt ohne Lohnnebenkosten an. Welche Bausteine passen, hängt von der Größe Deines Teams ab.

    Bis 10 Mitarbeiter

    Gezielt binden

    Pensionszusage für die ein, zwei Schlüsselkräfte, Zukunftssicherung bis € 300 pro Jahr für alle.

    10 bis 50 Mitarbeiter

    Gruppen bilden

    Betriebliche Kollektivversicherung oder Pensionskasse für definierte Gruppen, ergänzt um Gruppen-Risikovorsorge.

    Über 50 Mitarbeiter

    System aufbauen

    Pensionskassen-Modell mit Betriebsvereinbarung, Gewinnbeteiligung bis € 3.000 als Brücke, Kommunikation ans Team.

    Für jede Teamgröße

    Aktive Vorsorgeprogramme: Schutz, den Dein Team täglich spürt

    Einzeln oder als Paket

    Eine Pension wirkt in 20 Jahren – Absicherung wirkt ab dem ersten Tag. Gerade für Bewerber und junge Teams ist sie oft das stärkere Argument.

    Berufsunfähigkeit

    Sichert das Einkommen Deiner Leute, wenn sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können – der Schutz, den sie privat oft nicht bekommen.

    Unfall

    Gruppen-Unfallversicherung rund um die Uhr, beruflich und privat – mit Rentenoption bei dauerhafter Invalidität.

    Krankenversicherung

    Sonderklasse oder Wahlarzt als Gruppenlösung – kürzere Wartezeiten, freie Arztwahl, schnellere Rückkehr an den Arbeitsplatz.

    Vorsorgeleistungen

    Wahlarztbesuche, Gesundenuntersuchung über den Betrieb, Massage und Fitness im Betrieb – Gesundheit, die Dein Team im Alltag spürt.

    Als Zukunftssicherung nach § 3 Abs 1 Z 15 lit a EStG bis € 300 pro Person und Jahr steuerfrei, unter Bedingungen auch SV-frei; darüber hinaus als Betriebsausgabe gestaltbar. Kombinierbar mit Pensionskasse und Pensionszusage.

    Häufige Fragen

    Spare ich mit einer Pensionszusage Steuern?

    Vor allem verschiebst Du sie: Rückstellungen sind Steueraufschub. Der Vorteil entsteht durch Lohnnebenkosten- und SV-Freiheit im Aufbau und die Gestaltung der Auszahlung.

    Was passiert, wenn die GmbH insolvent wird?

    Die Rückdeckungsversicherung ist an Dich verpfändet und damit dem Zugriff der Gläubiger entzogen.

    Kann ich die Zusage später erhöhen?

    Ja, im gesetzlichen Rahmen. In guten Jahren sind Zuzahlungen möglich, um die Deckung zu verbessern.

    Wie schnell ist eine Zusage umgesetzt?

    In wenigen Tagen. Für die Wirkung im laufenden Jahr spätestens einen Monat vor dem Bilanzstichtag starten.

    Was kostet die Beratung?

    Das Strategiegespräch ist kostenlos. Danach erhältst Du eine transparente Aufstellung, bevor etwas umgesetzt wird.

    Ich habe schon eine Zusage – lohnt sich ein Check?

    Ja. Viele Altzusagen sind unterdeckt oder rechnen ohne Inflation. Je früher Du es weißt, desto günstiger ist die Korrektur. Zum Check →

    Sprechen wir über Deine Zahlen.

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    DI Alexander Wersonig, Versicherungsmakler und Unternehmensberater

    Über den Autor

    DI Alexander Wersonig

    Ungebundener Versicherungsmakler & Unternehmensberater · Xperte e.U.

    • Versicherungsmakler mit Meisterprüfung
    • Prüfer bei der Meisterprüfung der Versicherungsmakler, WKO NÖ
    • Dipl.-Ing. der TU Wien
    • Über 30 Jahre Unternehmer
    • Spezialisierung: Pensionszusage und betriebliche Vorsorge
    • Vortragender bei WKO-Veranstaltungen

    Alle Inhalte dieser Seite fachlich geprüft von DI Alexander Wersonig · Stand: · GISA 36702657

    * Warum ich Du sage

    Ich bin selbst Unternehmer – seit über 30 Jahren, mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören. Darum spreche ich mit Dir auf Augenhöhe: von Unternehmer zu Unternehmer, mit der Lebenserfahrung, die solche Entscheidungen brauchen. Ist Dir das Sie lieber, sag es einfach – im Gespräch halte ich es so, wie es für Dich passt.

    Strategiegespräch